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Das Territorium der
Provinz von Ascoli Piceno ist extrem vielseitig: es erstreckt
sich über die Monti Sibillini – wo sich die Grotte befindet, von
der man sagt, dass hier die Prophetin Sibille gewohnt haben soll
– daher der Name: “Monti Sibillini”) und jener See auf dem Monte
Vettore liegt, in dessen Wasser Pontius Pilatus, von Büffeln
gezogen, verschwand (daher der Name: “Lago di Pilato”) – und
verläuft entlang der Hügel voller mittelalterlicher Orte bis zu
den sanft ins Meer abfallenden Stränden mit superfeinem goldenen
Sand. Das Wasser ist hier nicht tief und wird für seine
Sauberkeit jedes Jahr aufs Neue mit der Bandiera Blu Europea
ausgezeichnet. Von den vielen Festen traditionellen und
historischen Ursprungs sei hier das Turnier “Torneo della
Quintana” genannt, das auf die ritterlichen Zeiten des
Mittelalters zurückgeht und jedes Jahr Anfang August in Ascoli
Piceno stattfindet; die historischen Figuren bewegen sich, in
prächtige, authentische Kostüme damaliger Zeiten gekleidet, in
einem Umzug durch die antiken Gassen bis zum Spielfeld, wo dann
ein wirkliches Turnier stattfindet. Eine der wichtigsten
Ressourcen dieser Gegend am Meer ist der Fisch, zu dem sich
kaltgepresste Olivenöle, typische Weine und Gerichte, darunter
auch der “brodetto alla sanbenedettese” (typische Fischsuppe)
und die renommierten “olive ascolane” (Ascolaner Oliven)
gesellen. Als eine Art Grenzgebiet, ein Treffpunkt verschiedener
Kulturen und Völker fasziniert die Provinz von Ascoli den
Touristen mit ihrer abwechslungsreichen natürlichen Landschaft –
Meer, Berge, Hügel und Täler – und bietet die Gelegenheit, ein
zauberhaftes landschaftliches Erbe zu entdecken, Ausdruck eines
Volkes, das es geschafft hat, sich eine Dimension des idealen
Lebens zu bewahren, die andernorts vielleicht verloren gegangen
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