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Die Provinz von Pesaro
und Urbino ist die am nördlichsten gelegene Provinz der Marken,
ein unter touristischem Blickwinkel strategischer Kreuzungspunkt
der Verbindung zwischen Adria und Apenninen, zwischen der
Romagna, der Toskana und Umbrien. Sie bildet eine gelungene
Synthese der Attraktionen Mittelitaliens, eine Farbpalette, die
in einer harmonischen Mischung vom Grün der Wälder bis zum
Azurblau des Meeres reicht, charakterisiert von einer sanft
abfallenden Küste voller schöner Strände und dem
kontinuierlichen Wechselspiel der Hügel, auf denen antike Orte
und Schlösser verstreut sind. Ambiente und Geschichte sind in
dieser reich gesegneten Provinz eng miteinander verflochten. Um
sich davon zu überzeugen, braucht man nur ein Stück ins
Landesinnere vorzustoßen, in das in die mittelalterliche
Landschaft des Monte Feltro eingebettete Urbino, das sich noch
heute jene unglaubliche Atmosphäre der idealen Stadt
italienischer Renaissance bewahrt hat. Unweit davon erheben sich
die mächtigen Gebirgsmassive des Apennins: der Carpegna, der
Nerone und der Catria, an denen die Täler von Marecchia, Conca,
Foglia, Metauro und von Cesano beginnen. Eine Aufeinanderfolge
von Naturschauspielen, Denkmälern und verborgenen Kunstschätzen:
intakte Festungen oder Ruinen auf unnahbaren Felsen,
Wallfahrtsorte und Pfarreien inmitten von offenen Weiden oder an
Waldrändern, fürstliche Paläste und feierliche Herzogshöfe. Das
Meer, das Grün der Hügel, die Ruhe und Erhabenheit der Berge,
das künstlerische Erbe, die volkstümlichen Traditionen, das
Angebot einer ausgezeichneten, abwechslungsreichen und
unerschöpflichen Weingastronomie sorgen dafür, dass die
“Provincia bella” (schöne Provinz) von Pesaro und Urbino zu
einem der reizvollsten Reiseziele Italiens wird. |